Über EPP-Partikelschäume

Flexibel Formbar

Wir bieten Verpackungen aus expandierbarem Polypropylen, Transportverpackungen aus EPP, zugeschnittenen EPP Verpackungen, Seitenpolster aus EPP, Einwegverpackungen aus EPP, Mehrwegverpackungen aus expandierbarem Polypropylen, Einlagen für Koffer und Behälter aus expandiertem Polypropylen, Zuschnitte und Zwischenlagen aus EPP und konstruktive Individuallösungen aus expandierbarem Polypropylen (EPP). Alle EPP Verpackungen finden ihren Einsatz in diversen Branchen wie Automotive, Unterhaltungselektronik, Messtechnik, Maschinenbau und viele andere.

Über EPP-Partikelschäume

Effektiv im Einsatz mit stoßämpfender Wirkung

Vielseitig einsetzbarer Partikelschaumstoff

Expandiertes Polypropylen (Kurzzeichen EPP) ist ein Partikelschaumstoff auf Polypropylen-Basis, welcher in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Anders als EPS (expandiertes Polystyrol) enthält EPP keine Treibmittel. Eine treibmittelbasierte nachträgliche Expansion des Werkstoffs ist von daher nicht möglich.

Auch außerhalb der ursprünglichen Einsatzgebiete Automobil und Qualitative Mehrwegverpackungen gewinnt EPP zunehmend an Bedeutung. Beispielsweise in den Branchen Möbel, Design und Logistik findet es immer öfter Anwendung. Im Automobilinnenbereich wird EPP erst seit Kurzem eingesetzt. So verfügen der VW Touareg und der Porsche Cayenne über eine Rücksitzunterbank aus EPP.

Das EPP Ausgangsmaterial Polypropylen

Expandiertes Polypropylen überzeugt mit den Vorteilen extremer Stabilität und Leichtigkeit. Es ist feuchtigkeitsresistent und lässt sich leicht reinigen. Polypropylen (kurz PP) ist das Ausgangsmaterial von EPP.

Das zu der Gruppe der Polyolefine gehörige PP ist ein teilkristalliner Thermoplast. Die IUPC (International Union of Pure and Applied Chemistry) nennt den Werkstoff bezogen auf sein Ausgangsmaterial Polypropylen. Seine Bezeichnung nach der Wiederholungseinheit lautet Poly(1-methylethylen). Polypropylen bildet sich durch Propen-Polymerisation. Etwa zwei Drittel des weltweit hergestellten Propens werden bei der PP-Fertigung aufgebraucht.

Physikalische Eigenschaften der PP-Sorten

Die Methyl-Seitengruppe kann ataktisch, isotaktisch oder syndiotaktisch in PP eingebaut werden. Aus der gewählten Anordnung resultieren spezifische physikalische Eigenschaften. So ergibt der beispielsweise mit Ziegler-Natta-Katalysatoren erzeugbare isotaktische Aufbau ein PP mit teilkristalliner Struktur. Dies liegt an dem Methylrest, welcher stets auf einer Seite der Molekülkette verbleibt. Das Makromolekül wird von ihm in eine Helix-Form gezwungen, wie sie auch bei Stärke vorkommt. Ataktisches PP hingegen ist vollständig amorph. Polypropylen gilt als physiologisch unbedenklich, da hautverträglich und geruchlos. Dadurch eignet es sich für Anwendungen im Lebensmittelbereich und der Pharmazie.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kunststoffen variieren bei PP die Copolymere, die mittlere molare Masse, ihre Verteilung, die Molekülstruktur sowie weitere Parameter mitunter erheblich. Entsprechend unterschiedlich fallen die Eigenschaften der verschiedenen PP-Sorten aus. In puncto Härte, Steifigkeit und Festigkeit ist Polypropylen dem Polyethylen überlegen. Andere Kunststoffe wie etwa Polyamid übertreffen es in diesen Eigenschaften jedoch noch. Die Glasübergangstemperatur von Polypropylen beträgt 0 bis -10 °C, Kälte lässt es somit spröde werden. Die obere Gebrauchstemperatur des Werkstoffs liegt bei 100 bis 110 °C. Sein Kristallit-Schmelzbereich ist bei 160 bis 165 °C erreicht. Durch Zugabe von mineralischen Füllstoffen wie Kreide, Talkum oder Glasfasern kann das Spektrum der mechanischen Eigenschaften von PP maßgeblich erweitert werden.

Bei Raumtemperatur erweist sich PP als beständig gegen Fette und fast alle organischen Lösungsmittel. Nicht beständig ist es gegenüber starken Oxidationsmitteln. Laugen und nichtoxidierende Säuren lassen sich in PP-Gefäßen lagern. Ist der erhöhte Temperaturbereich erreicht, lässt sich PP in wenig polaren Lösungsmitteln wie Decalin, Tetralin und Xylol lösen. PP ist zum Expandieren, Extrudieren, Schweißen, Spritzgießen, Tiefziehen, Blasformen, Warmumformen und für die spanende Verarbeitung geeignet. Auch Schaumstoff wird aus ihm hergestellt. Da es nur eine geringe Oberflächenenergie besitzt, ist es schlecht bedruck- oder beklebbar.